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Erfahrungsbericht nach der 1. Sitzung Senmotic-Faszientherapie

Linke Seite vor, rechts kurz nach der 1. Faszientherapie Sitzung
Linke Seite vor, rechts kurz nach der 1. Faszientherapie Sitzung

Aus Neugier wurde Begeisterung

Ehrlich gesagt bin ich aus Neugier zur 1. Faszientherapie-Sitzung gegangen, aber was in diesen zwei Stunden passiert ist, hat mich ziemlich verblüfft. Ausgangssituation ist, dass es meinem Körper gerade nicht so gut geht, der ist ziemlich müde. Wir sind kürzlich umgezogen, das ist viel Rennerei und Geschleppe, das spüre ich am Rücken. Beruflich sitze ich viel am Schreibtisch, habe da wohl die üblichen Beschwerden, aber das sind eher Wehwehchen, keine Schmerzen. Unglücklich war, dass die Sitzung ausgerechnet in eine Zeit fiel, in der ich beruflich sehr angespannt war, sozusagen voller Sorge. Nicht gerade der beste Ausgangspunkt, um Neuem aufgeschlossen zu begegnen.

Was ist passiert? Nach zwei Stunden Faszientherapie  hat sich mein Rücken aufgerichtet, die Schultern hängen nicht mehr nach vorne runter, sondern sind da, wo sie eigentlich hingehören. Die Brust hat sich gehoben, ich kann tiefer einatmen. Mein Hohlkreuz hat sich reduziert, damit ist mein Bauch fast weggezaubert. Der Kopf ist nun über dem Hals und hängt nicht mehr so stark nach vorne, er ist nun viel leichter zu tragen. Damit stehe ich insgesamt aufrechter, gerader und kann besser atmen. Ein neues Körperbewusstsein hält Einzug. 

Was mich aber so verblüfft hat, ist, dass sich meine Stimmung, die vom beruflichen Kummer niedergedrückt war, deutlich aufgehellt hat. Ich bekam neue Energien, ich möchte fast behaupten, dass sich auch meine innere Haltung aufgerichtet hat, ich bin freundlicher, offener, und mit einem Lächeln in den weiteren Tag gegangen. 

Heute, am Tag danach habe ich meinen Computer deutlich näher an mich herangezogen, meine Arme bewegen sich anders über den Schreibtisch, die Ellbogen hängen und stützen sich nicht mehr auf. Ich sitze viel aufrechter und bemerke dass ich weniger im Bildschirm drin sitze, sondern davor und darüber. Im Auto habe ich den Sitz anders eingestellt und den Spiegel höher gestellt. Inzwischen ist eine ganze Woche vergangen. Die aufgerichtete Körperhaltung ist immer noch stabil und ich kann immer noch so tief atmen wie direkt nach der Therapie. So wurde aus Neugier Begeisterung. 

A.G. aus Bremerhaven